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Zünftig Geburtstag gefeiert
Als geeignetes Gelände für ein Zeltlager erwies sich am Wochenende der Parc de Taverny an der Burg Lüdinghausen. Der Lüdinghauser Pfadfinderstamm St. Georg feierte dort mit einem zünftigen Georgslager den runden Geburtstag seines 60-jährigen Bestehens. Doch nicht nur das pfadfindertypische Programm wurde zelebriert, auch die Öffentlichkeit konnte an dem Ereignis teilnehmen: Eine Ausstellung informierte bereits seit einer Woche über die Vergangenheit und heutige Arbeit der Pfadfinderschaft.
Das Ereignis wurde lange im Voraus geplant. Insbesondere die Vorbereitung der Ausstellung im ersten Obergeschoss der Burg nahm eine Menge Zeit in Anspruch, so die Veranstalter. In der Exposition wurde die Vergangenheit der Pfadfinder veranschaulicht. Aussagen von Zeitzeugen, alte Zeitungsausschnitte und Bilder verdeutlichten die 60 Jahre Pfadfinderschaft in Lüdinghausen.
„Ich musste mir bereits die Tränen aus den Augen wischen, so schön war die Erinnerung an die guten alten Zeiten“, sagte ein Besucher, der die Geburt des Stammes miterlebt hat. Neben allgemeinen Informationen über das Pfadfinderleben und einigen Ausstellungsstücken erwartete den Besucher detaillierte Auskunft über den Alltag in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Stamm Lüdinghausen.
Ausstellung dokumentiert Stammesleben
60 Jahre Pfadfinder Lüdinghausen - Grund genug, zu feiern und mit einer großen Ausstellung einen Rückblick auf einen Teil Stadtgeschichte zu werfen. 1949 gründete Hugo Behler den Stamm Lüdinghausen, dessen Schutzpatron der heilige Georg ist. Seitdem veranstalteten die Pfadfinder, zu denen heute 110 Mitglieder im Alter zwischen sechs und 18 Jahren gehören, zahllose Stammeslager und Ausflugsfahrten in ganz Europa.
„Es hat uns großen Spaß gemacht, diese Ausstellung zu organisieren“, betonte Gudrun Rosentreter, die seit 20 Jahren zur Leiterrunde gehört und Stammesleiterin war. „Es war eine richtige Reise in die Vergangenheit, als wir Älteren uns als Kinder auf den ganzen Fotos zusammen wiedergesehen haben. Wir mussten herzlich lachen“, freute sich die Organisatorin, die am am Sonntag die Ausstellung in der Burg Lüdinghausen miteröffnete.
Die Ausstellung, zu der viele Ehemalige, vor allen anderen Jörg Janke, ihre „Herzensstücke“ aus der aktiven Zeit beisteuerten, zeigt, was Pfadfinderschaft bedeutet: Respekt vor Mensch und Natur, gemeinschaftliches Dasein mit den Mitmenschen, Hilfsbereitschaft, niemanden zu diskriminieren und Verantwortung zu übernehmen. Diese Werte lebt die Gemeinschaft auch noch heute aktiv: „Ein Pfadfinder hinterlässt nichts als seinen Dank“, erklärte Gudrun Rosentreter stolz.
60 Jahre Zelte, Kluft und Claims
Lüdinghauser Pfadfinder stellen aus
Ungewöhnliches ist bald in den Räumen des Kulturvereins KAKtuS zu sehen. Keine Kunstausstellung, sondern eine Präsentation zur Pfadfindergeschichte in Lüdinghausen. Denn der hiesige Pfadfinderstamm feiert sein 60-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass tragen Aktive sowie einige Ehemalige zurzeit in mühevoller Kleinarbeit eine Ausstellung mit vielen Fotos, Filmen, Kluften und anderen Gegenständen zusammen.
In der Ausstellung vom 19. bis zum 26. April werden allerdings nicht nur Exponate aus der Region gezeigt, es wird noch etwas weiter zurückgeblickt. Denn nicht nur die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) in Lüdinghausen feiert Jubiläum. Die Pfadfinderschaft in Deutschland besteht seit 100 Jahren, und die Gründung der DPSG liegt 80 Jahre zurück.
In der Ausstellung können die Besucher viel über das Wirken der Pfadfinder auf Diözesanebene erfahren, Jörg Janke, selber ehemaliger Pfadfinder, hat dafür viele historische Exponate aus der Umgebung zusammengetragen.
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