Pfadfinder gründen Verein für Pfadiheim

Einen großen Schritt in Richtung „eigenes Pfadfinderheim in Lüdinghausen“ sind am vergangen Montag die Pfadfinder gegangen. Im Pfarrheim St. Felizitas trafen sich aktive und ehemalige Pfadfinder sowie Förderer und Unterstützer zur Gründungsversammlung des Vereins „Jurtenburg DPSG Lüdinghausen“ und zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins.

Der neu gegründete Verein wird sich um Bau, Instandhaltung und Finanzierung eines Pfadiheims und von Außengeländen kümmern. „Der Name ‚Jurtenburg‘ nimmt dabei den Projektnamen mit auf und steht aus der Kombination aus der ‚Jurte‘, dem pfadfindertypischen, schwarzen Zelt, mit dem die Pfadfinder in den Zeltlagern durch die Welt reisen und der ‚Burg‘, die für das feste, bleibende Zuhause steht, die zudem den Bogen zu Lüdinghausen als Burgenstadt schlägt,“ erklärt Amandus Petrausch als erster Vorsitzender den Namen und die Intention des Vereins.

Zum Vorstand des neuen Vereins wurden Amandus Petrausch, Tobias Petrausch, Markus Becker, Stephanie Radke und Alexander Thyroff gewählt.

Der Jurtenburg-Verein ist strukturell stark mit dem Pfadfinderstamm und dem pfadfindereigenen Förderverein verbunden, um so unkompliziert die gemeinsame Vision des Pfadfinderheims in Lüdinghausen zu verwirklichen. Er soll nun als gemeinnützig anerkannt und als „e.V.“ eingetragen werden.

„Es hat sich heute ein bisschen nach Grundsteinlegung angefühlt,“ so Tobias Petrausch, zweiter Vorsitzender des Jurtenburg-Vereins nach der Gründungsversammlung. Doch noch ist es nicht soweit. Das 70-jährige Jubiläum der Lüdinghauser Pfadfinder im kommenden Jahr wäre ein geeigneter Zeitpunkt hierfür.

„Die letzte Gründung eines Pfadfindervereins ist nun auch schon 19 Jahre her“, erinnert Gudrun Rosentreter, erste Vorsitzende des Fördervereins, zu Beginn der Versammlung an die Gründung des Fördervereins nach dem 50jährigen Jubiläum der Pfadfinder im Jahr 1999. Stammesvorsitzende Selina Mick macht die Situation der Pfadfinder deutlich: „Wir haben großen Zuwachs bei den Mitgliederzahlen, unsere Gruppen wachsen und gerade in der kalten Jahreszeit wird es z.B. mit 40 Wölflingen schon eng. Da können wir ein eigenes Pfadiheim mehr als gut gebrauchen“. 150 junge Lüdinghauser Pfadfinder, die an jedem Wochentag der Woche mindestens eine Gruppenstunde abhalten, freuen sich somit über die Gründung und die positive Entwicklung zum Pfadiheim.

Bericht in den Westfälischen Nachrichten

Rocky

Ich bin Jungpfadfinderleiter im Stamm Lüdinghausen und seit über 25 Jahren Pfadfinder. Als Mitglied im Arbeitskreis "Jurtenburg" engagiere ich mich für ein eigenes Pfadfinder-Haus in Lüdinghausen. Ich war von 2000-2011 Stammesvorsitzender und von 2011-2014 Vorsitzender des DPSG Diözesanverbands Münster.

 

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