Sommerlager in Zeeland 2018

Lange haben wir darauf hingefiebert: Am Samstag, den 14.7. war es endlich soweit, die Reise ins schöne Zeeland begann.
Nach langer, staureicher Fahrt kamen wir am frühen Nachmittag an und begannen sofort den riesigen Zeltplatz zu belagern. Hier ist es super toll, wir haben alles für uns alleine und viel Spaß.
Das einzige das fehlt, ist das abendliche Lagerfeuer. Aber bei Brandwarnstufe Rot müssen wir auf etwas Regen warten. Wobei wir den eigentlich gar nicht haben wollen.
Mit vielen Workshops heute, einer Runde Plantschen am Strand und der morgigen Lagerolympiade ist das Programm wieder abwechslungsreich und spannend.
Anbei ein paar Bilder vom Lagerleben.
Tag 2:
Heute wurden viele Workshops angeboten, in den Möhrenflöten gebaut, Knoten gelernt, Freundschaftsbänder geknotet oder Geschichten gehört werden konnten.
Am Nachmittag gingen viele zum ersten Mal zum Wasser, ca. 700m vom Zeltplatz entfernt.
Unser Beitrag zum Umweltschutz: 3 Sodastreamer versorgen uns kostengünstig mit frischem Mineralwasser. Das spart eine Menge Schlepperei, Fahrtkosten und Plastikmüll.
Und freiwillige „Wasserbeauftragte“ gibt es auch schon.
Tag 3:
Tag 4:
Lagerimpressionen von unserem schönen Platz.
Heute stand die Lagerolympiade auf dem Programm. In vielen Disziplinen galt es gegeneinander anzutreten.
Das Team „Die Schwabbels & der Grund“ hat souverän die Lagerolympiade gewonnen!
Tag 5:
Der Chaostag. Begonnen mit einer HotDog-Runde gab es Mittags ein Frühstück bei dem Brote nur mit dem Löffel geschmiert und Müsli nur mit Gabeln gegessen werden durften. Ein lustiger Spaß!
Aufräumen bei den Wölflingen – eine Arbeit die spätestens alle zwei Tage nötig ist.
Eine Wurstscheibe statt Brot? Heute erlaubt.
Und Töpfe darf man heute auch mal direkt ausschlecken. Natürlich wird danach sofort gespült.
Tag 7:
Der große Tag für unsere Elche. Die haben extra ein ganzes Casino mit nach Zeeland gebracht.
Ein weiterer „kleiner“ Einkauf steht an. 4 volle Wagen sollten für die nächsten 2 Tage reichen.
Am Abend legten die 14 Elche ihr Roverversprechen ab. Eine sehr emotionale und ergreifende Zeremonie. Herzlichen Glückwunsch!
Tag 8:
Heute machten sich alle gemeinsam auf den Fußmarsch nach Veere. Dort erkundeten viele Kleingruppen diese wunderschöne, kleine Stadt.
Leider gab es beim Mittagessen auf dem Parkplatz eine Meinungsverschiedenheit zwischen einem sehr scharfen Messer, einer Wassermelone und meinem Zeigefinger sowie Daumen, nach der ich als Küchenchef weitestgehend ausfalle. 🙁 Aber mit vielen fleißigen Helfern werde ich die Küche weiter am Laufen halten und versuchen so lecker wie bisher zu kochen! Beim heutigen Abendessen hat es Dank unseres Bezirksvorsitzenden Stephan Bertelsbeck (Danke fürs Rühren) schonmal bestens geklappt.
Am Abend gab es den nächsten Teil der Zirkusshow der Wölflinge. Diabolokünste, Zaubertricks, weitere Clowneinlagen sowie ein eigens gegründeter Chor sorgten für viel Unterhaltung und bei den beteiligten Wös für Nervosität und Anspannung.
Tag 9:
Das Frühstück ist aufgebaut. In 30 Minuten ist das ALLES weg!
Heute wird es für die Küche anstrengend. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Sonntagmorgen, 10 Uhr: Wortgottesdienst mit unserem Kuraten Lars Keimeier.
In der Küche entsteht der Teig für die Muzen.
Das Frittierteam
Obstnachschub
Mittagessen: Frische Muzen und Schokoladenobst direkt vom Tisch!
Wie jeden Abend öffnet die Schmacko-Bude der Rover.
Am Abend treten die Kinder gegen die Leiter an bei: „die perfekte Minute“
Tag 10:
Heute waren alle Trupps unter sich. Die Rover fuhren zum Strand, die Juffis waren Einkaufen und machten ihr eigenes Mittagessen, die Wös besprachen sich in großer Runde über das bisherige Lagerleben und spielten und die Pfadis starteten zum klassischen Haik (zu Fuß 25km zum Meer, bepackt mit Rucksack und Schlafgepäck). Leider mussten sie abends wieder zum Platz kommen, weil es nirgends möglich war zu zelten. Schade! Aber Glückwunsch zur vollbrachten Leistung!
Bei den Wös wurde heute die gestrige Lagerhochzeit noch richtig nachgefeiert – mit Isomattenrunde, Süßigkeiten und Pfadfinderliedern.
Das schönste Zitat nach der gestrigen Hochzeit eines Wös: „Ich bin jetzt ganz erleichtert. Für mich beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt“ 😂
Tag 11:
Auch heute waren die Trupps unter sich. Während die Juffis ins Schwimmbad fuhren, erlebten die Wös einen spannenden Tag in Vlissingen im Piratenpark „Het Arsenal“.
Die anderen Trupps genossen die freie Zeit auf dem Platz.
Angekommen in Vlissingen erforschen die Wös die Unterwasserwelt und entdecken die Welt der Piraten.
Der diesjährige Stafettengewinner zieht das zweite Halstuch auch bei über 30 Grad nicht aus. Natürlich nicht!!!
Zum Abschluss geht es auf den 65m hohen Aussichtsturm. Hier hat man eine tolle Sicht auf die wunderschöne Stadt.
Nach einem leckeren Eis für alle, geht es wieder zurück zum Lagerplatz.
Tag 12:
Heute waren alle mit dem Bus in Middelburg. Dort hatten wir 5 std Zeit, diese wunderschöne Stadt zu erkunden. Für viel Spaß sorgte das „Stempelspiel“.
Lars Keimeier zeigt, wie man eine Wassermelone zu Mittag verletzungsfrei serviert.
Tag 13:
Nur durch Zufall vereitelten wir heute Nacht den Bannerklau durch die Olfener. Wir hatten schlichtweg vergessen die Banner nach dem Stadtausflug wieder aufzuhängen.
Heute standen Großgruppenspiele auf dem Programm. Aufgrund der enormen Hitze gab es aber nur kleinere, freie Spielangebote.
Am Abend tagte das Lagergericht. Insgesamt 12 Verurteilungen wurden gesprochen. Unter anderem wurde der Koch (also ich) wegen „zu gutem und süchtig machenden Essen“ verklagt. Strafe: ich muss nächstes Jahr wieder kochen und das Niveau halten oder steigern. Ich liebe Herausforderungen! 😜
Nach einer Nachtwanderung, bei der die Wös spontan einen eigenen Erschreck-Part übernahmen ging dieser ereignisreiche Tag wieder viel zu schnell zu Ende.
Tag 14:
Heute war es einfach nur HEISS!!!!!
Deswegen passierte außer auf Abkühlung zu warten, nicht viel. Und weil wir seit 14 Tagen drauf gewartet haben, begann es nach der „Alle Runde“ zu regnen. Bleibt zu hoffen, dass wir alles trocken eingepackt bekommen.
Die Wös arbeiten hart für einen Platz bei „wer hat das schönste Zelt“
Schmackoversteigerung am Nachmittag.
Jeden Abend gibt es Rangeleien, wer denn die Essensausgabe machen darf.
Tag 15:
Nach 14 Tagen Hitze und Schweiß schüttet es beim Abbau – ganz schön gemein.
Aber mit viel Hilfe aus der Elternschaft, war der LKW nach einer Stunde ausgepackt und alle Zelte in Lüdinghausen wieder aufgebaut, zum trocknen.
Vielen Dank an alle für die Hilfe und für dieses tolle Lager!!!!
Florian

Florian

Ich bin Wölflingsleiter im Stamm Lüdinghausen und in den Lagern der Küchenchef.

 

2 Responses

  1. Kathrin Hantel

    21. Juli 2018: Dieses Lagertagebuch ist absolut klasse! So bekommen wir nicht nur ein bisschen Lagerfeeling mit, sondern fühlen uns auch auf's Beste unterhalten. Mit ganz herzlichem Dank dafür grüßen aus Schweden Kathrin und Jakob

     
  2. St. Rave

    26. Juli 2018: Schließe mich Kathrin vorbehaltlos an. :-) DANKE!