Frieden überwindet Grenzen – Informationen zum Friedenslicht in Lüdinghausen

Am 3.Adventssonntag empfingen die Lüdinghauser Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem bei einer kleinen Aussendungsfeier in der Heilig Kreuz Kirche in Dülmen, die für  die Pfadfinderstämme aus dem Bezirk (Kreis) Coesfeld organisiert wurde. Unter dem Jahresmotto  „Frieden überwindet Grenzen“ geben sie es am 4. Advent weiter.

Überall erleben wir Grenzen: zwischen Ländern, zwischen Menschen, zwischen Religionen und zwischen Ideologien. Je fester und stärker diese Grenzen ausgeprägt sind, desto schwieriger ist es oft, diese Grenzen zu überwinden.

Dafür braucht es Mut, Stärke, Zielstrebigkeit, die Bereitschaft offen auf Andere zuzugehen, den eigenen Standpunkt zurückzustellen und Kompromisse zu schließen. All das sind Kennzeichen friedlichen Zusammenlebens. Wer sich dafür einsetzt, hält gleichzeitig den Wunsch nach Frieden lebendig und arbeitet aktiv an der Überwindung jeglicher Grenzen.

Nur gemeinsam können Grenzen überwunden werden. Dazu möchten wir „alle Menschen guten Willens“ mit dem diesjährigen Motto aufrufen. Schon Mahatma Ghandi war sich bewusst: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“

Jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es einen über 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander.

Gerade in diesem Jahr spüren wir, wie es ist, wenn sich Grenzen bilden, wenn Grenzen sogar geschlossen werden und wir in unserer Freiheit eingegrenzt werden. Das Coronavirus, hat uns aufgezeigt, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch wie wichtig      Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind.

Wir ermutigen daher alle Menschen guten Willens, gemeinsam die Grenzen zu überwinden und das Friedenslicht aus Bethlehem weiter zu geben. Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und den Auftrag, den Frieden zu verwirklichen, erinnert. Um ein friedliches Miteinander zu erreichen, braucht es Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft aufeinander zuzugehen.

Wir laden alle Lüdinghauser dazu ein, das Friedenslicht aus Betlehem an „alle Menschen guten Willens“ weiterzureichen. Denn ein altes dänisches Sprichwort sagt: „Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze, die eines anderen anzündest.“

In diesem Jahr wird es keine Aussendungsfeier wie in den vergangenen Jahren geben. Dennoch verteilen die Pfadfinder am Samstag, dem 19.Dezember, das Friedenslicht „To-Go“ am Taufbrunnen in der St.Felizitas Kirche in der Zeit zwischen 11.00 und 15.00 Uhr. Zeitgleich bieten die Pfadfinder an, das Friedenslicht zu den Menschen nach Hause zu bringen, die das Haus in dieser Zeit nicht verlassen können. Anmeldedaten und weitere Informationen dazu finden Sie weiter unten.
Auch nach dem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, dem 20.Dezember, an der Burg gibt es die Möglichkeit das Licht mitzunehmen. Des Weiteren steht das Licht über die Feiertage in der St.Dionysius und St.Felizitas Kirche zur Mitnahme bereit.
Für alle Aktionen bringen Sie bitte eine eigene Laterne zum Transport des Friedenslichtes mit.

Wenn sie das Friedenslicht nach Hause gebracht bekommen möchten,
melden Sie sich bitte bei Lars Keimeier unter lars.keimeier@dpsg-lh.de oder 233229 an.

-Wichtiger Hinweis- Bei der Lichtübergabe werden unsere Pfadfinder natürlich alle Hygienemaßnahmen (Mund-Nase Schutz ragen, regelmäßig desinfizieren) beachten.
Des Weiteren werden wir nach dem Klingeln an der Haustür einige Schritte zurück gehen.
Wir bitten Sie dann,  eine vorbereitete Laterne vor die Haustüre zu stellen. Sobald Sie die Türe wieder geschlossen haben, werden wir Ihre Laterne mit dem Friedenslicht entzünden und wieder Klingeln.
Wir betreten keine Häuser! Die gleiche Vorgehensweise werden wir auch an Mehrfamilienhäusern durchführen.

Friedenslichtdelgation 2020 in Dülmen

Lars

Ich bin Kurat im Stamm Lüdinghausen und somit Teil des Stammesvorstands.
1986 habe ich als Wölfling in Borken meine Pfadfinder "Karriere" gestartet und habe seit 1993 in Borken und Münster-Gievenbeck verschiedene Stufen geleitet. Seit 2009 bin ich in Lüdinghausen aktiv und seit 2010 Stammeskurat.

 

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